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Nach ersten inoffiziellen Berichten von gestern, wonach der Zubau an PV-Leistung im Zeitraum März-Mai 2011 nur bei ca. 700 MWp lag, bestätigte nun auch die Bundesnetzagentur (BNA) diese Zahlen. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres betrug der Zubau nur 1.000 Megawatt, so die BNA weiter.
Damit entfällt die durch das aktuelle EEG vorgesehene vorgezogene Degression der Einspeisetarife für Solarstrom zum 1. Juli, die - abhängig vom Umfang des PV-Zubaues in den Monaten März-Mai - eine Höhe von 0 - 15% betragen sollte.
Der nächste Degressionsschritt folgt gemäß EEG nun zum 1.1.2012.
Auch hierbei wird die Höhe wiederum vom aktuellen PV-Zubau abhängig sein.
Nach z.T. heftigen Debatten im Bundestag und vielfachen Protesten aus der Branche und der Bevölkerung während der letzten Tage gegen die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) geplante drastische Kürzung der Einspeisevergütung für Stromm aus Solaranlagen scheint sich nun eine Einigung zwischen CDU, CSU und FDP abzuzeichen, diese Reduktion erst zum 01. Juni wirksam werden zu lassen.
Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung heute in einem Artikel schreibt, hätten sich die Mitglieder des Koalitionsausschusses darauf geeinigt, "[...] die Einspeisevergütung für Sonnenstrom aus Dachanlagen von Juni an um 16 Prozent zu kürzen. Ursprünglich wollte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) schon im April die Förderung um 15 Prozent senken. Geplant ist zudem, dass die Solarförderung in Zukunft an die Entwicklung des Marktes angepasst werden soll. Wer seinen erzeugten Solarstrom auch selbst verbraucht, soll den Plänen zufolge belohnt werden. Der Eigenverbrauch soll den Solaranlagenbesitzern 10 Cent mehr bringen als die Einspeisung ins Netz.
Für Solaranlagen, die nicht auf Dächern, sondern auf freien Flächen installiert werden, soll die Vergütung von Juli an um 15 Prozent sinken. Neu ist, dass die Förderung von Anlagen auf Konversionsflächen nur um 11 Prozent beschnitten werden soll. Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Michael Kauch, erklärte, dass solche Flächen für die Anlagenbetreiber teurer seien; umweltpolitisch sei es aber sinnvoll, dass sie für Solaranlagen genutzt würden.
Gestritten wird in noch über Solaranlagen auf Äckern. Die CSU-Fraktion möchte Ackerflächen ganz aus der Förderung herausnehmen. Die FDP macht sich dagegen für Freiflächenanlagen stark, weil der dort erzeugte Strom für die Verbraucher billiger sei."
Was mit der Wahl von Schwarz-Gelb im vergangenen Jahr begann, erreicht nun den von der PV-Branche befürchteten vorläufigen Höhepunkt.
Nachdem in den vergangenen Tagen und Wochen von Politik, Verbänden, angeblichen Verbraucherschützern etc. vielfach äußerst öffentlich über eine angebliche Überförderung der Photovoltaik in Deutschland diskutiert und von vielen Seiten eine zusätzliche deutliche Absenkung der Einspeisevergütung für PV-Anlagen gefordert wurde, droht der gesamten Branche nun ein radikaler Einbruch.
Hierzu meldet soeben EuPD Research:
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In diesen Minuten erklärt Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), dass die Einspeisevergütung für Solarstrom – entgegen den Warnungen der Branche – im Schnitt um weitere 15 Prozent abgesenkt werden soll. Diese massiven Kürzungen werden zu einem kurzfristigen Ansturm auf PV-Systeme führen und die Preise künstlich in die Höhe treiben. Mittelfristig werden die Hersteller starke Einschnitte verkraften müssen. Das trifft besonders die europäischen Hersteller von Qualitätsanlagen.
Bonn / Berlin. Hinter den Kulissen wird in Berlin seit Tagen an einer Revision der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschriebenen Einspeisetarife für Solarstrom gefeilt. Nun soll es weitere, zweistellige Kürzungen geben. Und dass, obwohl die Fördersätze erst vor wenigen Tagen zu Gunsten der Verbraucher an die aktuellen Marktgegebenheiten angepasst wurden. Die in diesen Minuten von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) abgegebene Erklärung zur erneuten Kürzung der Solarförderung sieht folgende Eckpunkte vor:
» Mit Wirkung zum 1. Juli werden die Tarife für Solarstrom aus Freiflächenanlagen um weitere 15 Prozent gesenkt. Rechnet man die Kürzung von Anfang Januar mit ein, wird Solarstrom aus Großanlagen künftig um 26 Prozent weniger gefördert.
» Mit Wirkung zum 1. April werden die Tarife für Solarstrom aus Aufdachanlagen um weitere 15 Prozent gesenkt. Rechnet man die Kürzung von Anfang Januar mit ein, wird Solarstrom aus Aufdachanlagen künftig um 24 Prozent weniger gefördert.
» Zusätzlich gilt für 2011 ein Wachstumskorridor. Sollte der jährliche Zubau 2010 über 3,5 GW liegen, wird neben der geplanten Degression um weitere 2,5 Prozent gekürzt. Liegt der Zubau über 4,5 GW wird um zusätzliche 5 Prozent gekürzt.
Der Druck auf die deutsche PV-Industrie nimmt zu
„Solche Einschnitte hat die Branche bislang noch nicht erlebt. Das erhöht natürlich den Druck auf die deutsche PV-Industrie aufgrund der verschärften Kostensituation deutlich“, kommentiert Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer des Marktforschungs- und Beratungshauses EuPD Research, die aktuelle Entwicklung in Berlin. „Es steht zu erwarten, dass wir einen kurzfristigen Ansturm auf PV-Anlagen erleben werden, der zum Stichtag der heute beschlossenen Fördersenkung deutlich abnehmen wird“, prognostiziert Hoehner.
„Derartige Kürzungen kann aktuell fast kein Hersteller verkraften. Besonders hart wird es die europäischen Produzenten von Qualitätssystemen und das deutsche Handwerk treffen“, urteilt der Geschäftsführer von EuPD Research. Vergleiche zum gescheiterten PV-Markt Spanien drängen sich da auf. Während die PV-Industrie auf der iberischen Halbinsel 2008 enorme Zuwächse verzeichnen konnte, brach der spanische Markt im vergangenen Jahr total zusammen. Auch hier waren übermäßige Einschnitte bei der Solarförderung der Grund für den Kollaps.
Auf mittlere Sicht werden sich die Absatzmärkte nun zunehmend in andere Regionen verlagern. In wieweit sich die Änderungen auf den Industriestandort Deutschland auswirken, ist heute noch nicht in vollem Umfang abzusehen. „Mögliche Abwanderung führender Technologiefirmen, Firmenpleiten, Umsatzeinbrüche im Solarhandwerk und eine Schwächung des Standortes Deutschland – all das scheint als Szenario jetzt realistisch“, sagt Hoehner, der die Branche seit Jahren beobachtet.
Mit Fragen zum deutschen Solarmarkt wenden Sie sich gerne an unsere Pressestelle:
EuPD Research Adenauerallee 134 | D-53113 Bonn | Phone +49 (0)228 97143-74 | Fax +49 (0)228 97143-11
press@eupd-research.com |
www.eupd-research.com
Trotz der in den letzten Wochen und Monaten bereits gestiegenen Rohstoffpreisen
werden wir gemeinsam mit der Fa. SCHLETTER die Preise für PV-Montagematerialien
auch Anfang 2010 zunächst noch stabil halten können. Eine Preisanpassung wird
allerdings voraussichtlich zum Frühjahr 2010 unumgänglich werden.
Wer im kommenden Jahr die Errichtung einer PV-Anlage plant, sollte sich also
auch aus diesem Grund frühzeitig um die Realisierung kümmern.
Die Vergütung für Strom aus PV-Anlagen wird für alle Anlagen, die in 2010
errichtet und erstmalig in Betrieb genommen werden, gegenüber der Vergütung in
2009 um ca. 9% abgesenkt. So sieht es das aktuelle EEG vor.
Wer sich allerdings frühzeitig entscheidet und seine Anlage noch im Januar oder
Februar ans Netz bringt, "verliert" gegenüber einer noch im Dezember
installierten Anlage nur ca. 5%.
Grund hierfür ist die im EEG festgeschriebene Vergütung über 20 Jahre
zuzüglich des Inbetriebnahmejahres!
Da der Anteil von Januar und Februar am Gesamtjahresertrag nur ca. 3% bzw. 5%
beträgt, ergibt sich hieraus für eine Ende Februar in Betrieb genommene
PV-Anlage ein finanzieller Minderertrag von
43,01 Cent x 20,00 Jahre = 860,20 EUR/kWh
39,14 Cent x 20,92 Jahre = 818,81 EUR/kWh
Minderertrag = 41,39 EUR/kWh
41,39 EUR / 860,20 EUR = 4,8%
Wer sich also bereits jetzt für eine PV-Anlage entschieden hat, sollte sich
frühzeitig um die Umsetzung kümmern.
Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage ist auch für Anfang 2010 bereits mit
Engpässen seitens der Hersteller, Großhändler und Fachinstallateure zu rechnen,
zumal einige Modulhersteller bereits jetzt mit z.T. deutlichen Preisnachlässen
locken (siehe unten).
SCHEUTEN SOLAR senkt im Rahmen einer befristeten Sonderaktion den Preis für
PV-Module, die im Jahr 2010 abgenommen werden, um 10%. Dieses Angebot ist bis
zum 13.11.2009 befristet, und es steht nur ein beschränktes Kontingent für diese
Sonderaktion zur Verfügung.
Mit der Preissenkung von 10% berücksichtigt Scheuten Solar die durch das EEG
vorgegebene Absenkung des Einspeisetarifs um voraussichtlich 10% und ermöglicht,
dass Anlagen im kommenden Jahr mindestens gleich wirtschaftlich betrieben werden
können wie in 2009. So können Sie und Ihre Kunden entspannt und ohne
wirtschaftliche Nachteile Anlagen für 2010 planen und Panikkäufe sowie
Einschränkungen in der durch Mangel geprägten Produktauswahl im überhitzten
letzten Quartal vermeiden. Durch den Bau einer Anlage zu Beginn des nächsten
Jahres erhalten Ihre Kunden zudem für einen längeren Zeitraum die
Einspeisevergütung als bei einem Bau zum Jahresende.
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Für alle ab dem 01.09.2009 innerhalb der EU ausgelieferten KYOCERA PV-Module
gilt ab sofort eine Hersteller-Produktgarantie von 5 Jahren!
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Die neue KYOCERA Qualitäts-Broschüre
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Die aktuelle Information des Solarfördervereins Aachen (sfv) zur
Entscheidung des Bundesministeriums für Finanzen vom 01.04.2009
finden Sie hier
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Im Rahmen von Umstrukturierungen wurde das KfW-Programm
»Erneuerbare Energien« neu aufgelegt und die Solarstromförderung (bislang:
"Solarstrom erzeugen") darin integriert. PV-Anlagen können nun von
Privatpersonen, gemeinnützigen, kommunalen und gewerblichen Unternehmen aus
Deutschland über dasselbe Programm finanziert werden. Auch ausländische
Unternehmen sind förderfähig, wenn sie Anlagen in Deutschland errichten wollen.
Vorteile bringt dies insbesondere für Unternehmen, da die Obergrenze von 75% der
förderfähigen Kosten als maximale Kreditsumme entfällt. Somit sind nun auch
Vollfinanzierungen möglich, sofern die Beihilferichtlinien der EU eingehalten
werden. Die Kreditlaufzeit im "Erneuerbare Energien"-Programm beträgt bis zu 20
Jahren bei bis zu 3 tilgungsfreien Anlaufjahren.
KYOCERA wird ab Ende Januar sukzessive neue Modultypen einführen, welche die bisherigen Typen ...GX-2P und ...GH-2P ablösen werden. Dies wird sich wie folgt darstellen:
ab Ende Jan. '09:
KD205GH-2P -> KD205GH-2PU
KD210GH-2P -> KD210GH-2PU
ab voraussichtlich März '09:
KC50GX-2P -> KD50SE-1P
KC65GX-2P -> KD70SX-1P
KC85GX-2P -> KD95SX-1P
KD180GH-2P -> KD180GH-2PU
ab voraussichtlich April '09:
KC130GH-2P -> KD135GH-2PU
-> KD135SX-1PU
Hierbei steht die Typenendung "...U" für einen stabileren, von 36 mm auf 46 mm
verstärkten Aluminiumrahmen. Damit widerstehen diese neuen Module mit 5.400 N/m²
einer weit über der von der Norm geforderten Flächenbelastung von 2.400 N/m².
Das bedeutet eine erhöhte Sicherheit für die gesamte Photovoltaikanlage bei
extremen Witterungen wie hoher Schneelast oder Winddruck und -sog.
Das Modul KD135SX-1PU ist identisch mit dem KD135GH-2PU, verfügt anstelle der
Anschlusskabel jedoch über eine zugängliche Anschlussdose mit Klemmstein und ist
damit ideal für Insel- und Freizeitanwendungen.
Die Kleinmodule bis 100 Wp erhalten nun auch die dunklen "Power"-Zellen und
werden wieder über eine zugängliche Anschlussdose mit Klemmstein verfügen. Die
Solarkabel können daher wieder flexibel montiert werden, was u.a. die
Installation von Insellösungen wieder deutlich vereinfacht.
Kleinste Leistungsgröße wird nunmehr das KD50SE-1P mit einer Nennleistung von 50
Wp.
Auch der Rahmen der Kleinmodule wird verstärkt von 36 mm auf 45 mm.
Während der Einführung der neuen Modultypen wird es für eine Übergangszeit von
ca. ein bis zwei Monaten auch noch die aktuellen Modultypen geben.
Näheres entnehmen Sie bitte den aktuellen
KYOCERA
SOLAR NEWS
, Ausgabe Dezember 2008: , Ausgabe Dezember 2008: